Projektverschiebung ist keine Kostenpause – Warum Ihre Kosten in RISE weiterlaufen
Zeit für eine neue Denkweise: Systeme haben ihren Wert, Verschiebungen ihren Preis.
Das Migrationsprojekt verzögert sich, der Go-Live wird verschoben. In der alten On-Premise-Welt war das ärgerlich, aber überschaubar. In der Welt von RISE with SAP gelten andere Spielregeln.
Die unbequeme Wahrheit
Ihr Annual Contract Value (ACV) läuft ab Vertragsstart – unabhängig davon, ob Sie das System produktiv nutzen. Cloud-Infrastruktur, Lizenzen, Support: Alles wird abgerechnet. Eine Verschiebung um sechs Monate bedeutet sechs Monate ACV ohne produktiven Gegenwert.
Bei typischen RISE-Verträgen sprechen wir schnell von sechsstelligen Beträgen, die verpuffen.
Alte Denkweise vs. neue Realität
Früher: ERP-Systeme als Kostenfaktor. Projekte wurden verschoben, On-Premise-Lizenzen lagen halt brach.
Heute: Systeme sind Investitionen in Wertschöpfung. Jeder ungenutzter Monat hat einen messbaren Preis – direkte Kosten, Opportunitätskosten, strategische Nachteile.
Was das für Sie bedeutet
- Realistisch planen: Lieber später starten als Leerlauf bezahlen
- Vertragsstart und Go-Live synchronisieren: Jeder Monat Vorlaufzeit ohne Nutzung kostet
- Konsequent priorisieren: Ressourcenkonflikte haben jetzt direkten finanziellen Impact
- Wert früh realisieren: Teilbereiche vorziehen, System für Schulungen nutzen
Fazit
RISE with SAP ist ein Commitment – und das läuft, ob Sie bereit sind oder nicht. Machen Sie sich den Preis von Verschiebungen bewusst und nutzen Sie diese Realität als Treiber für konsequente Umsetzung.
Denn am Ende geht es nicht darum, Kosten zu minimieren. Es geht darum, Wert zu maximieren. Ihr System hat seinen Wert. Nutzen Sie ihn.