Warum der SAP Product Shelf eine eigene Governance braucht
SAP ist nicht ein Produkt — es sind Dutzende. Und jedes bringt sein eigenes Lizenzmodell, seine eigene Metrik und seine eigene Vertragslogik mit. Das war schon immer komplex. Aber mit RISE wird es zur strategischen Herausforderung.
Das Problem: Jedes SAP-Produkt lebt in seinem eigenen Silo
Wer heute SAP im Einsatz hat, kennt die Situation: S/4HANA läuft mit Named User oder FUE-Lizenzen, BTP verbraucht Cloud Credits über CPEA, SuccessFactors rechnet pro Mitarbeiter pro Modul ab, Ariba misst Transaktionen und verwalteten Spend, und Concur zählt pro Transaktion.
Dazu kommen Signavio, SAP Analytics Cloud, Business AI, Integration Suite — jedes mit eigener Metrik, eigenem Vertrag, eigener Abrechnung.
Das ist der SAP Product Shelf. Und die unbequeme Wahrheit: Kein einziges Tool am Markt managed diesen Shelf vollständig.
Der Status Quo: Excel-Listen und Silodenken
Die Realität in den meisten Unternehmen sieht so aus: Jede SAP-Produktlinie wird von einem anderen Team verwaltet. Der Einkauf verhandelt die Verträge, die IT managed die Systeme, das Controlling prüft die Rechnungen — aber niemand hat eine konsolidierte Sicht über die gesamte SAP-Kommerzbeziehung.
Was das konkret bedeutet:
- Überlizenzierung bleibt unsichtbar. 20–40% der SAP Named User sind erfahrungsgemäß überlizenziert. Bei 500 Professional Usern reden wir über sechsstellige Beträge pro Jahr.
- Compliance-Risiken schlummern. Ungenutzte Berechtigungen und SoD-Konflikte werden erst bei Audits sichtbar — wenn es zu spät ist.
- Verhandlungspositionen sind schwach. Ohne Nutzungsdaten und konsolidierte Vertragssicht ist jede Renewal-Verhandlung mit SAP ein Blindflug.
- RISE verschleiert die tatsächlichen Kosten. Bundled Services, Phase Transitions und Funding-Allokationen machen es noch schwieriger, den wahren Wert zu bewerten.
Warum bestehende Tools nicht reichen
Es gibt durchaus Lösungen am Markt, die Teile dieses Problems adressieren. Snow und Flexera sind stark bei on-premises Named User Lizenzen. Pathlock fokussiert auf Access Governance und SoD. Zylo und Productiv managen generisch SaaS-Subscriptions.
Aber keine dieser Lösungen versteht den gesamten SAP Product Shelf. Keine deckt gleichzeitig S/4HANA-Lizenzoptimierung, BTP-Consumption-Monitoring, SuccessFactors-User-Analyse und RISE-Vertragssteuerung ab.
Das ist die Lücke, die FinOptory schließt.
Unsere Vision: Der gesamte SAP Product Shelf in einer Plattform
FinOptory wird die einzige Plattform, die Unternehmen eine konsolidierte Sicht über ihre gesamte SAP-Kommerzbeziehung gibt. Drei Module bilden den Kern:
License Intelligence analysiert automatisch die Lizenznutzung für S/4HANA — sowohl Named User als auch FUE. Die Datenquellen sind dieselben, die SAP bei eigenen Audits heranzieht: USR02, AGR_USERS, USMM, ST03N. Nur dass ihr die Ergebnisse zuerst seht — nicht SAP.
Compliance & SoD Insights nutzt dieselben Datenquellen, um Segregation of Duties Konflikte und ungenutzte Berechtigungen aufzudecken. Natürlicher Übergang aus der Lizenzanalyse: gleiche Datenbasis, anderes Reporting. Vorbereitung für SOX, GDPR und interne Revision.
Contract Governance — das ist das Modul, das bereits produktiv ist. Phasen-Management, Funding-Allokation, ACV-Tracking, AI-gestützte Vertragsanalyse, Governance Triggers und Fact Sheets. Gebaut für SAP RISE, erprobt in der Praxis.
Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist
SAP treibt die Migration zu RISE aktiv voran. Tausende Unternehmen stehen vor oder mitten in der Transition. Gleichzeitig wächst das SAP-Portfolio weiter — Business AI, Integration Suite, neue Cloud-Services.
Wer jetzt keine konsolidierte Sicht aufbaut, wird in zwei Jahren vor dem gleichen Problem stehen — nur mit noch mehr Produkten, noch mehr Verträgen und noch weniger Überblick.
FinOptory gibt euch diesen Überblick. Eine Plattform, die den gesamten SAP Product Shelf versteht — Lizenzen, Nutzung, Kosten und Compliance.
Wir arbeiten aktuell mit ausgewählten SAP-Kunden an der Plattform. Wenn ihr zu den Ersten gehören wollt, die volle Transparenz über eure SAP-Kommerzbeziehung bekommen — meldet euch für ein unverbindliches Gespräch.